Photovoltaik für Einfamilienhäuser — Lohnt sich das?
Photovoltaik auf dem Einfamilienhaus: Kosten, Erträge und Amortisation im Überblick.
Photovoltaik für Einfamilienhäuser
Immer mehr Eigenheimbesitzer setzen auf Photovoltaik. Aber lohnt sich die Investition wirklich? Wir rechnen für Sie nach.
Was kostet eine PV-Anlage?
Für ein typisches Einfamilienhaus empfehlen wir eine Anlage mit 8–12 kWp. Die Kosten liegen aktuell bei:
- 8 kWp-Anlage: ca. 14.000–16.000 €
- 10 kWp-Anlage: ca. 16.000–19.000 €
- 12 kWp-Anlage: ca. 18.000–22.000 €
Mit Batteriespeicher kommen je nach Größe 5.000–10.000 € hinzu.
Wie viel Strom erzeugt die Anlage?
In Süddeutschland erzeugt eine 10 kWp-Anlage rund 10.000–11.000 kWh pro Jahr. Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt verbraucht ca. 4.000–5.000 kWh.
Die Rechnung
- Eigenverbrauch ohne Speicher: ca. 30% → 3.000 kWh
- Eigenverbrauch mit Speicher: ca. 60–70% → 6.500 kWh
- Ersparnis pro kWh: ca. 0,35 € (Strompreis) – 0,08 € (Einspeisevergütung) = 0,27 €
- Jährliche Ersparnis mit Speicher: ca. 1.750 € + 455 € Einspeisung = 2.205 €
Amortisation
Bei Gesamtkosten von ca. 24.000 € (Anlage + Speicher) amortisiert sich die Investition in etwa 11 Jahren. Danach produzieren Sie praktisch kostenlosen Strom — für mindestens weitere 15 Jahre.
Kombination mit Wärmepumpe
Besonders attraktiv wird Photovoltaik in Kombination mit einer Wärmepumpe. Der selbst erzeugte Strom betreibt die Wärmepumpe und reduziert Ihre Heizkosten zusätzlich.
Fazit
Photovoltaik lohnt sich für Einfamilienhäuser — besonders mit Speicher und in Kombination mit einer Wärmepumpe. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.